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Motorwäsche

Auch die Motorwäsche spielt beim ein oder anderen Fahrzeugbesitzer eine besondere Rolle. Sie dient dazu, Verschmutzungen und Ablagerungen im Motorraum wie Motoröl, Staub oder Salze zu entfernen. Doch auch hier gibt es einige Punkte, die man beachten sollte bevor man überhaupt eine Motorwäsche durchführt. Wo darf man sie machen ? Wie soll man sie anwenden ?  Hier findest du alles, was du über die Anwendung und Nutzung der Motorwäsche wissen musst.

 

Wann sollte eine Motorwäsche durchgeführt werden?

Eine Motorwäsche wird meistens dann gemacht, wenn das Fahrzeug Öl- oder Flüsskeitsverluste hat. So kann man am besten lokalisieren, woher die Verluste auftreten. Sie kann aber auch dann benutzt werden, wenn das Fahrzeug im Baustellenbereich unterwegs ist um die Verschmutzungen zu entfernen.

Auch beim Auffüllen von Motorenöl kann es passieren, dass Öl verschüttet wird und sich im Motorraum verteilt. Hier empfiehlt es sich auch eine Motorwäsche anzuwenden.

Nach dem Winter kann eine Motorwäsche empfehlenswert sein. Denn sie spült die Salze ab und schützt somit vor Korrosionsbefall und gegen Rost.

 

Wann sollte keine Motorwäsche durchgeführt werden?

Vor dem Verkauf des Fahrzeugs empfehlen wir keine Motorwäsche durchzuführen, da dies bei vielen Käufern einen schlechten Eindruck bewirken könnte. In den meisten Fällen denken die Käufer daran, dass der Verkäufer etwas verbergen möchte und deshalb den Motorraum gesäubert hat.

 

Worauf muss man bei einer Motorwäsche achten?

Bevor man mit einer Motorwäsche startet, sollte man erst einmal wissen ob das auch erlaubt ist. Die Motorwäsche darf nur in Waschparkanlagen angewendet werden, wo es auch erlaubt ist. Sollte hier keine Information diesbezüglich stehen, raten wir den Betreiber der Waschanlage zu fragen. Auf Privatgrundstücken ohne Ölabscheider ist es definitiv verboten. Sollte es einer doch riskieren und vom Ordnungsamt erwischt werden, kann es schnell teuer werden. Das Ordnungsamt versteht keinen Spaß, wenn es um Umweltverschmutzung geht. Hohe Geld- oder Freiheitsstrafen könnten drohen.

Ganz wichtig ist es den Motor vor der Anwendung nicht im heißen Zustand zu reinigen. Denn in Verbindung mit kaltem Wasser könnten Motor und Getriebe beschädigt werden. Das hätte zur Folge, dass diese Bauteile durch die Ausdehnung platzen könnten. Ganz wichtig hierbei ist die Elektronik. Hier sollte nicht einfach so der Wasserstrahl auf die Bauteile gerichtet werden. Hier kann es schnell dazu kommen, dass das Steuergerät oder andere elektronische Bauteile beschädigt werden und das kann oftmals teuer werden.

 

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Anwendung der Motorreinigung

Nach der Motorreinigung

Vor der Motorreinigung

Bevor wir mit der Reinigung im Motorraum anfangen, sollten Blätter oder Äste vor dem Einsatz von Hand entfernt werden. Damit der komplette Motorraum sauber gemacht werden kann, empfehlen wir vor der Anwendung die Motorhauben – Innenseite gründlich mit einem Reiniger zu reinigen. Wir empfehlen hierbei einen großen, weichen Pinsel und ein Mikrofasertuch zu benutzen. Anschließend wird der Reiniger gründlich mit einem feuchten Tuch abgewischt und anschließend abgetrocknet. Nach dem säubern der Haube kommt jetzt der Motorraum dran.

Hierbei werden die Kunststoffteile mit einem guten Reiniger gereinigt und anschließend mit einer Kunststoffpflege behandelt. Der einiger sollte vor der Anwendung mit der Kunststoffpflege abgelüftet sein, um ein schlierenfreies und sauberes Arbeiten zu gewährleisten. Wir verwenden hier kein Wasser, sondern nur Reinigung- und Pflegemittel für die vorgesehenen Materialien.

Nach der Anwendung ist drauf zu achten, dass man keine Tücher oder sonstigen Werkzeuge im Motorraum hinterlässt.

 

Warum ist die Anwendung der Motorwäsche nur in dafür Vorgesehenen Orten erlaubt ?

Bei der Motorwäsche können Öle oder andere Schmierstoffe in den Boden versickern und damit die Umwelt (Grundwasser) sehr verschmutzen.

 

Mögliche Probleme nach der Motorwäsche

Nach einer unangemessenen Anwendung kann es dazu kommen, dass das Fahrzeug nicht mehr anspringt oder unruhig läuft. Das ist meistens ein Indiz dafür, dass Wasser in die Elektronik gelangt ist. Im allerschlimmsten Fall könnte das Wasser ins Steuergerät gelangt sein und einen Kurzschluss verursachen.

 

Unsere Tipps für einen strahlenden Motorraum

Wir empfehlen den Motorraum nicht mit dem Hochdruckreiniger zu bearbeiten, sondern nur die Bauteile wie Kunststoffabdeckungen zu reinigen. Hierbei können Reinigungsmittel wie Kunststoffpflege oder Gummipflege verwendet werden. Hier läuft man nicht Gefahr die Elektronik des Fahrzeuges zu beschädigen. Ebenso können dadurch keine Flüssigkeiten freigesetzt werden, die ins Grundwasser gelangen und der Umwelt schaden.

Möchtest du trotzdem eine Motorwäsche mit dem Hochdruckreiniger durchführen empfehlen wir dir alle elektronischen Bauteile wie Lichtmaschine, Steuergeräte, Relais oder Sicherungskästen abzudecken, damit hier kein Wasserschaden entstehen kann. Im allerbesten Fall raten wir dir jemanden zu beauftragen, der sich mit der Motorwäsche fachlich gut auskennt. Die Preise variieren je nach Umfang der Verschmutzung. In der Regel kostet eine professionelle Motorwäsche zwischen 20 bis 40 Euro.

 

Unser Fazit:

Wir empfehlen eine schonende Reinigung des Motorraums ohne Einsatz des Hochdruckreinigers. Mit den entsprechenden Reinigern und Pflegemitteln lassen sich die Bauteile im Motorraum gut putzen. Zudem gehen wir dem Risiko aus dem weg, elektronische Bauteile wie der Lichtmaschine, Batterie oder dem Sicherungskasten zu schaden.

Wie schon oben angesprochen ist es auch bei den meisten Käufern eines Fahrzeuges wichtig, dass der Motorraum nicht gereinigt ist um Beschädigungen wie Ölverlust einsehen zu können.

Somit wirkt man positiv auf den Interessenten eines potenziellen Autokäufers ein.

Sollte beim Nachfüllen oder Befüllen von Motoröl etwas daneben geraten sein, kann man das mit Bremsenreiniger gut entfernen.